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Kunstköder

Kunstköder für Wolfsbarsche

(Old School)

Blinker

Der Klassiker unter den Kunstköder. Seit Jahrzehnten unverändert und immer noch einer der besten Kunstköder, was das Spinnangeln am Meer betrifft. Unter bestimmten Umständen hat der Blechlöffel oftmals beim Wolfsbarschfischen die Nase weit vorn.

Ein echter Topköder wenn die Wolfsbarsche auf der Jagd sind. Langsam in der Strömung geführt oder schnell eingeholt wenn die Gezeiten zum Stillstand kommen. Lebhaft taumelnde Blinker in Heringsform haben schon so manchen Wolfsbarsch vehement zuschnappen lassen.

Bugtail-Jigs

Die Bugtail-Jigs kommen ursprünglich aus den USA, dort werden Kunstköder Kombinationen zum Fischen auf Striped Bass (ähnlich dem Wolfsbarsch) verwendet.

Um Twister in ihrer Fängigkeit ein wenig zu steigern, eignen sich sogenannte  Bucktail-Jigs vortrefflich. An der niederländischen Kiste finden man diese Haarbüschel-Bleiköpfe in jeder Köderkiste der Wolfsbarschangler.

Ob vom Boot oder Ufer her, die Jig – Twister Kombination ist häufig der entscheidende Trumpf wenn mal gar nichts läuft und die schönsten Kunstköder von den Wolfsbarschen nicht beachtet werden.

Twister & Shads

Sind die Kunstköder der Wahl, wenn die Strömung im Gezeitenwechsel einsetzt. Das Gewicht der Jigköpfe sollte den Strömungsverhälnissen angepasst werden. Ist deren Gewicht zu schwer gewählt, schlägt unser Gummiköder wie ein Stein auf den Meeresboden und man riskiert eher den Verlust des Gummiköders.

Gefischt wird mit der Stömung; der Shad oder Twister wird weit stromauf geworfen. Hat er den Grund erreicht, haucht leichtes heben und senken der Rutenspitze diesen ein lebhaftes Taumeln ein. Die Farbwahl der Gummis hängt von der Laune der Fische ab: blau/perlmutt, hellblau/perlmutt, gelb/perlmutt oder flour grün/perlmutt. Hat man die richtige Farbkombination gefunden, fangen die Weichplastikköder auf der gesamten Linie.

Wobbler/Hardbaits

Schon Ende der 70er Jahre experimentierten einige Wolfsbarschfanatiker mit allerlei Sorten von Kunstködern, doch der Wobbler ließ alle anderen weit hinter sich. Bis heute hat er sich als der Wolfsbarsch-Kunstköder Nummer eins an den europäischen Küstengewässern gewackelt. Selbst im High-Tech-Jahrtausend haben die „old school“ Wobbler ihren festen Platz in den Köderkisten der Wolfsbarschangler und fangen unter gewissen Umständen einfach besser.

(New School)

Einer mit der variantenreichsten Kunstköder für unsere stachligen Freunde. Die Farb- und Formvariationen scheinen schier unendlich. Als auch die unterschiedlichsten Typen, nahe der Wasseroberfläche oder dem Gewässergrund; für alle erdenklichen Situationen hat der Tauchlippenträger ein Antwort parat.

Die Wackler mit dem Kick, sie punkten vor allem wenn die Gezeitenströmung zum Stillstand gekommen ist.

Jerkbaits, animiert mit extrem schnellen Twitches, gepaart mit kurzen Sprints sind beim Gezweitenstillstand ein Bank.

Torpedoartig geführt, schlagen die Anbisse der Salzwasserbarsche ein wie eine Bombe. Keine Angst, Wolfsbarsche schwimmen schneller als man den Wobbler einholen kann. Entsprechend den Witterungsverhältnissen kommen übertags, wenn die Sonne noch hoch am Himmel steht, tieftauchende Wobbler zum Einsatz.

In der Dunkelheit stehen die Wolfsbarsche auf extreme Flachläufer, z.B. den Terrif Bullet DC9 von DUO intenational

Flachlaufende Hardbaits, idealer weise mit kleiner oder schlanker Tauchschaufel.

In den Morgen- und Abendstunden jagen die stacheligen Meeresräuber in den oberen Wasserschichten; flachlaufende Wackler finden dann ihre Abnehmer. Gut die Rollenbremse einstellen, sonst verabschieden sich die Wolfsbarsche mit einem lauten Knall der Vorfachschnur.

Modern Style

High-Tech-Wobbler aus dem fernen Osten, detailgetreu und präzise verarbeitet, lassen die Tauchlippenträger schon mehr als kleine Kunstwerke erstrahlen.

Mit ausgeklügelten Weitwurfsystemen im Inneren lassen sich die im Verhältnis leichtgewichtigen Wobbler schnurgerade und sehr weit werfen. Auch das Laufverhalten unter Wasser beeindruckt nicht nur den Angler; auch die misstrauischen Wolfsbarsche fallen auf die nahezu perfekten Fischimitationen reihenweise herein.

Stickbaits / Semipopper (Splashbait)

Stickbaits, zu Deutsch „Stick = Stab“, „Baits = Köder“.

Auffällig ist die schlanke Form und die fehlende Tauchschaufel. Die Stickbaits gehören zur Familie der Jerkbaits. Aufgrund der fehlenden Tauchschaufel besitzt dieser Wobbler keine Eigenaktion, er wird erst mit kurzem Rucken der Spitze der Angelrute  zum Leben erweckt.

Semipopper, oder auch Splashbait genannt. Aufgrund ihres Kopfforms, der an einen Popper erinnert, hebt der Semipopper sich nicht nur in der Form gegenüber den Stickbaits ab. Er läuft zwar wie ein Stickbait im „Walk the Dog“ Stil, zieht zusätzlich noch ein Plasenspur hinter sich her. Die Semipopper sind gut bei rauem Seegang. Einige Semipopper kann man sogar mit etwas Geschick ein Plopp-Geräusch entlocken (wie beim klassischen Popper).

Ein klassischer Semipopper, der DUO Realis PencilPopper

Formen der Oberflächen-Wobbler (schwimmende Stickbaits bzw. Semipopper),

  1. Der klassische Stickbait (Zigarrenform)
  2. Der Semipopper auch Splashbait genannt

Slugs

Aufgrund des fehlenden Schaufelschwänzchens oder Twisters besitzt der Slug keine Eigenaktion. Manchmal ist weniger mehr, vor allem bei größeren Wolfsbarschen. Oft haben Köder mit wenig oder gar keiner Aktion die Nase bei den erfahrenen Fischen vorn. 

Black Minnow

Ein Softbait, der in den letzten Jahren für Furore sorgte. Entwickelt für die Angelei auf Wolfsbarsch vom driftenden Boot, trat er seinen Siegeszug an und das ganz im Sinne des Erfinders.

Einfach Auswerfen und langsam gegen die Strömung, in der gewünschten Tiefe wieder Einholen, mehr ist nicht nötig. Die Verwendung eines Offesthakens minimiert zudem auch das Festhängen am Grund.

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